Rekordstrafe!

Das Relegationsspiel zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf. Es wird wohl in die Geschichte eingehen. Auch weil es nach dem Spiel zu Tumulten im Kabinentrakt kam und Herthas Spieler auf den Unparteiischen Wolfgang Stark los gegangen sind. Einer von Ihnen darf in diesem Jahr kein Pflichtspiel mehr spielen.

Erste Strafen stehen fest.

Das DFB-Sportgericht hat die ersten Strafen im Zuge des Relegationsspiels zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) ausgesprochen. Levan Kobiashvili wurde mit einer siebeneinhalb Monate langen Sperre bis zum 31. Dezember 2012 belegt. Dies ist ein neuer Rekord. Der Georgier hatte zuvor zugegeben, Referee Wolfgang Stark nach dem Abpfiff geschlagen zu haben.

DFB forderte 1 Jahr Sperre

Ursprünglich hatte der Kontrollausschuss des DFB für Kobiashvili sogar eine einjährige Sperre gefordert. Dieses Urteil hatte Hertha BSC jedoch nicht akzeptiert.Ganz so schlimm kam es dann aber doch nicht für den Ausländer mit den meisten Bundesliga-Einsätzen (336 Spiele). „Bei der Bemessung der Sperre für Levan Kobiashvili wurde insbesondere sein Geständnis berücksichtigt, das auch auf das Strafverfahren und einen möglichen Zivilrechtsstreit ausstrahlen kann. Im Übrigen erleidet der Spieler durch die Sperre hohe Einkommensverluste“, sagte Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, zur Urteilsbegründung. Stark hatte Kobiashvili noch in der Schiedsrichterkabine wegen Körperverletzung bei der Düsseldorfer Polizei angezeigt.

Trauriger Rekord für Kobiashvili

Trotz der Reduzierung auf siebeneinhalb Monate stellte Kobiashvili damit einen Rekord auf. So lange wurde in der Bundesliga-Geschichte noch nie ein Spieler wegen einer Tätlichkeit gesperrt. Der erst vor kurzem verstorbene Timo Konietzka, Schütze des 1. Bundesliga Tors, hatte in der Saison 1966/67 eine Sperre von 6 Monaten – ebenfalls wegen einer Tätlichkeit am Schiedsrichter – erhalten.

Preetz will Saison endlich abschließen.

Hertha akzeptierte am Montag die Strafen. Manager Preetz sagte: „Damit können uns auf die neue Saison konzentrieren“. Kobiashvili zeigte sich erleichtert und sagte: „Ich werde dieses Urteil akzeptieren, damit ich weiter Fußball spielen kann.“ Ab Januar möchte er der Hertha beim Aufstieg in die 1. Bundesliga helfen und den Betriebsunfall 2. Liga wieder gut machen.

Urteil für Lell steht noch aus

Zwei weitere Spieler von Hertha BSC kassierten am Montag ebenfalls Strafen in Form von Sperren. Torhüter Thomas Kraft und Kapitän Andre Mijatovic wurden wegen Schiedsrichterbeleidigung vier, beziehungsweise drei Spiele gesperrt. Ein Urteil steht noch aus. Das gegen Christian Lell, dem vorgeworfen wird, den Düsseldorfer Assani Lukimya-Mulongoti angespuckt zu haben, soll in dieser Woche fallen. Der Kontrollausschuss hat eine Sperre von sechs Spielen für den Außenverteidiger gefordert. Die Berliner dürfte dieses Urteil weniger interessieren, da Christian Lell keinen Vertrag für die 2. Bundesliga hat und Berlin verlassen wird. Wohin ist noch unklar.

Auch nächste Saison wird wieder gewettet.

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